DIE THEORIE DES FAHRRADES

Die Fahrradrad-Theorie wird regelmäßig im Zusammenhang mit Erklärungen rund um das Tourbillon zitiert, genauer gesagt, um zu zeigen, dass eine mechanische Uhr in vertikaler Position von den Auswirkungen der Schwerkraft beeinflusst wird, nicht aber in horizontaler Position.

Stellen Sie sich einfach vor, Sie hätten ein Fahrrad zur Hand, bei dem das Vorderrad frei läuft und das Ventil als Unwucht dient. Wenn Sie dieses Rad in eine vertikale Position bringen, hat das Ventil einen Einfluss auf die Position des Rades. Wenn man das Rad horizontal ausrichtet, hat das Ventil keinen Einfluss auf die Position des Rades.

So kann man zum Beispiel zeigen, dass eine mechanische Uhr in horizontaler Lage nicht von der Schwerkraft beeinflusst wird. Man kann zum Beispiel auch zeigen, dass es keinen Sinn macht, einen Marinechronometer mit einem Tourbillon auszustatten.