EINE ZUSAMMENARBEIT ZUR GESTALTUNG DER MUSEALEN UHRMACHER-ERFAHRUNG VON MORGEN

Die Horopedia-Stiftung arbeitet mit Immensive zusammen, um die digitalen und interaktiven Systeme für die zukünftige Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH) zu entwickeln. Diese Zusammenarbeit wird im LAB der Watches & Wonders Geneva 2026 vorgestellt, wo erstmals ein Prototyp einer interaktiven Vitrine präsentiert wird.

Die Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH), getragen von der Horopedia-Stiftung, ist ein zukünftiger Museumsraum im Herzen von Genf, der der Vermittlung und Förderung der Uhrmacherkultur gewidmet ist. In diesem Zusammenhang hat die Stiftung Immensive, eine in Lausanne ansässige Agentur, die sich auf innovative Touch-Anwendungen und digitale Lösungen spezialisiert hat, beauftragt, die interaktiven Systeme zu entwickeln, die die ausgestellten Objekte begleiten und das Besuchererlebnis bereichern.

Ziel ist es, ein immersives Erlebnis zu schaffen und eine neue Art der Entdeckung der Uhrmacherei zu ermöglichen. Zu den entwickelten Lösungen gehören insbesondere innovative interaktive Vitrinen, die es ermöglichen, Uhrmacherobjekte zu präsentieren und gleichzeitig über Touchscreens Zugang zu pädagogischen und erklärenden Inhalten zu bieten. Besucher können so die Details eines Objekts erkunden, Animationen ansehen, die präzisen Handgriffe von Handwerkern beobachten und ihr Verständnis für uhrmacherische Mechanismen auf intuitive und anschauliche Weise vertiefen.

Dieser Ansatz wird erstmals an der Watches & Wonders Geneva 2026 im LAB präsentiert, dem Bereich der Messe, der Innovationen und Technologien gewidmet ist, welche die Zukunft der Uhrmacherei prägen. Horopedia und Immensive werden dort einen Prototyp einer intelligenten interaktiven Vitrine vorstellen, die Licht, Bewegung und Storytelling kombiniert, um einen Dialog zwischen dem Uhrmacherobjekt und dem Besucher zu schaffen.

Besuchen Sie Horopedia und Immensive im LAB im Palexpo vom 14. bis 20. April 2026, um diese innovative Demonstration vorab zu entdecken. Die Besucher können die Inhalte frei und in ihrem eigenen Tempo erkunden und erleben, wie Technologie, Emotion und uhrmacherisches Know-how zusammenkommen, um die Vermittlung der Uhrmacherei neu zu gestalten.

Parallel zur Veranstaltung besteht zudem die Möglichkeit, das Team der Horopedia-Stiftung an ihrem Sitz in Genf (Rue de la Tertasse 1) zu treffen, um sich über ihre Initiativen auszutauschen und mehr über das Projekt der Maison des Arts & de la Culture Horlogère zu erfahren.

Weitere Informationen zu Watches & Wonders 2026: https://www.watchesandwonders.com/en/geneva-2026/event.html

►► Unterstützen Sie unsere Bildungsinitiativen und tragen Sie zur Förderung eines außergewöhnlichen Handwerks bei – werden Sie Mäzen! Mehr Informationen unter: https://horopedia.org/de/der-kreis/

ÜBER HOROPEDIA

Die Horopedia-Stiftung wurde im Februar 2023 gegründet und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der Stiftungsrat setzt sich aus Philippe Dufour (Präsident), Dr. Helmut Crott, André Colard und Marc André Deschoux zusammen.

Die Stiftung verwaltet Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie über Uhrmacherei. Die Plattform wurde 2022 gestartet und erhielt schnell breite Zustimmung innerhalb der Fachgemeinschaft.

Derzeit bietet Horopedia.org über 100 mehrsprachige Dokumentarfilme zu Themen wie Museen, Uhrmacherschulen, Uhrmacherwerkzeugen und -komponenten sowie den mechanischen Prinzipien, die Zeitmesser antreiben. Um die Bildungsmission zu stärken, enthält die Plattform visuelle pädagogische Materialien, die ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen fördern. Die Website umfasst außerdem fast 1000 Seiten mit präzisen Definitionen von uhrmacherischen Fachbegriffen und faszinierenden historischen Anekdoten über bedeutende Erfindungen in der Horologie.

Horopedia.org beleuchtet alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie und bietet Ressourcen in Französisch, Englisch und Deutsch an. Sie enthält umfassende Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Darstellungen von Uhrwerken sowie detaillierte Videoerklärungen zur Herstellung von Komponenten, deren Geschichte und Funktionen in einer Uhr. Ein spezieller Bereich der Website widmet sich uhrmacherischen Institutionen, einschließlich renommierter Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.

Kürzlich hat die Stiftung ihr ehrgeiziges Projekt vorgestellt: die Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH). Mehr als nur ein Museum wird die MACH ein dynamischer Ort für Ausstellungen, Wissensaustausch und Dialog rund um die Kunst der Uhrmacherei sein. Im Herzen des Quartier des Banques gelegen, wird dieses 1.250 m² große Haus vier Stockwerke umfassen und didaktische, thematische sowie chronologische Ausstellungen bieten, ergänzt durch einen Bereich für Wechselausstellungen. Die Besucher werden zudem eine Boutique, ein Auditorium und verschiedene interaktive Bereiche genießen können, die darauf ausgelegt sind, Neugier zu wecken und zur Entdeckung anzuregen. Offen und lebendig gedacht, soll die MACH zum Kreuzungspunkt der Uhrmacherei in Genf werden.