EIN BEGEISTERTES PUBLIKUM ENTDECKT EIN NEUARTIGES UHRMACHERISCHES MUSEUMSERLEBNIS VON HOROPEDIA UND IMMENSIVE
Vom 14. bis 20. April 2026 präsentierte die Horopedia-Stiftung in Zusammenarbeit mit Immensive im LAB der Watches & Wonders Geneva einen Prototyp einer interaktiven Vitrine für die zukünftige Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH). Diese erste öffentliche Präsentation stellte ein innovatives Konzept vor, das die Vermittlung und das Erleben der Uhrmacherei neu definiert.
Anlässlich der Watches & Wonders Geneva 2026 — einem zentralen Ereignis der internationalen Uhrenbranche — präsentierte Horopedia gemeinsam mit seinem Partner Immensive im LAB, dem Bereich für Innovationen und Zukunftstechnologien, eine neue Vision des Museumserlebnisses.
Während der gesamten Messe konnten Besucher eine neuartige interaktive Vitrine entdecken. Entwickelt für die zukünftigen Ausstellungsräume der Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH), geht diese Installation weit über die klassische Präsentation von Objekten hinaus: Sie schafft einen echten Dialog zwischen Besucher und Uhr. Durch die Kombination von physischen Objekten, digitalen Inhalten, Animationen und interaktiven Elementen entsteht ein immersives, intuitives und lebendiges Erlebnis — ein Ansatz, der im uhrmacherischen Museumsbereich bislang weitgehend einzigartig ist.
Der Erfolg stellte sich sofort ein. Mehrere hundert Besucher — Fachleute, Enthusiasten und Neugierige — wurden von diesem innovativen Konzept angezogen. Während der Publikumstage zeigte sich deutlich: Diese neue Art, Uhrmacherei zu vermitteln, spricht alle Zielgruppen an. Sowohl Erwachsene als auch Kinder nutzten die Installation intuitiv, erkundeten Inhalte selbstständig, interagierten mit den Schnittstellen und entdeckten uhrmacherische Mechanismen auf spielerische Weise. Diese natürlichen Interaktionen bestätigen das grosse Potenzial solcher Lösungen für eine nachhaltige Erneuerung der uhrmacherischen Wissensvermittlung.
Über die grosse Begeisterung hinaus stellt diese Teilnahme einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der MACH dar. Sie hat nicht nur dazu beigetragen, dieses ambitionierte Museumsprojekt der Horopedia-Stiftung bekannt zu machen, sondern auch die Expertise von Immensive im Bereich innovativer interaktiver Lösungen hervorgehoben. Diese Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven: einen Ort, an dem Uhrmacherei nicht nur betrachtet, sondern erlebt, verstanden und entdeckt wird.
Gestärkt durch diese sehr positiven Rückmeldungen setzt die Horopedia-Stiftung die Entwicklung der MACH aktiv fort — mit dem klaren Ziel, einen einzigartigen Ort zu schaffen, der ein breites Publikum anspricht und ein Museumserlebnis bietet, das der Komplexität und Faszination der Uhrmacherei gerecht wird. Wir freuen uns bereits darauf, die zukünftigen Besucher willkommen zu heissen und ihnen diese neue Art der Begegnung mit der Uhrmacherei näherzubringen.
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ÜBER HOROPEDIA
Die Horopedia-Stiftung wurde im Februar 2023 gegründet und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der Stiftungsrat setzt sich aus Philippe Dufour (Präsident), Dr. Helmut Crott, André Colard und Marc André Deschoux zusammen.
Die Stiftung verwaltet Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie über Uhrmacherei. Die Plattform wurde 2022 gestartet und erhielt schnell breite Zustimmung innerhalb der Fachgemeinschaft.
Derzeit bietet Horopedia.org über 100 mehrsprachige Dokumentarfilme zu Themen wie Museen, Uhrmacherschulen, Uhrmacherwerkzeugen und -komponenten sowie den mechanischen Prinzipien, die Zeitmesser antreiben. Um die Bildungsmission zu stärken, enthält die Plattform visuelle pädagogische Materialien, die ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen fördern. Die Website umfasst außerdem fast 1000 Seiten mit präzisen Definitionen von uhrmacherischen Fachbegriffen und faszinierenden historischen Anekdoten über bedeutende Erfindungen in der Horologie.
Horopedia.org beleuchtet alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie und bietet Ressourcen in Französisch, Englisch und Deutsch an. Sie enthält umfassende Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Darstellungen von Uhrwerken sowie detaillierte Videoerklärungen zur Herstellung von Komponenten, deren Geschichte und Funktionen in einer Uhr. Ein spezieller Bereich der Website widmet sich uhrmacherischen Institutionen, einschließlich renommierter Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.
Kürzlich hat die Stiftung ihr ehrgeiziges Projekt vorgestellt: die Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH). Mehr als nur ein Museum wird die MACH ein dynamischer Ort für Ausstellungen, Wissensaustausch und Dialog rund um die Kunst der Uhrmacherei sein. Im Herzen des Quartier des Banques gelegen, wird dieses 1.250 m² große Haus vier Stockwerke umfassen und didaktische, thematische sowie chronologische Ausstellungen bieten, ergänzt durch einen Bereich für Wechselausstellungen. Die Besucher werden zudem eine Boutique, ein Auditorium und verschiedene interaktive Bereiche genießen können, die darauf ausgelegt sind, Neugier zu wecken und zur Entdeckung anzuregen. Offen und lebendig gedacht, soll die MACH zum Kreuzungspunkt der Uhrmacherei in Genf werden.
