ERSTES TREFFEN DER KOMITEEMITGLIEDER RUND UM DIE HOROPEDIA-ENZYKLOPÄDIE UND DIE MACH
Am 8. Mai 2026 trafen sich die Mitglieder des Horologischen & Kulturellen Komitees der Horopedia-Stiftung in Genf, um offiziell ihre Arbeit aufzunehmen und eine Vorschau auf die zukünftige Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH) zu erhalten.
Am 8. Mai 2026 kamen die kürzlich ernannten Mitglieder des Horologischen & Kulturellen Komitees (HCC) der Horopedia-Stiftung erstmals in Genf zusammen, um ihre Arbeit zu beginnen. Diese konstituierende Sitzung bot die Gelegenheit, die Aufgaben des Komitees in Erinnerung zu rufen und erste Überlegungen zu den enzyklopädischen und musealen Aktivitäten der Stiftung anzustossen.
Als wissenschaftliches Beratungsgremium hat das Komitee die Aufgabe, Horopedia bei der Entwicklung ihrer enzyklopädischen und musealen Inhalte zu begleiten und zu deren Validierung sowie zur allgemeinen Kohärenz beizutragen. Darüber hinaus fungiert es als Impulsgeber und berät die Stiftung hinsichtlich der pädagogischen, kulturellen und museografischen Ausrichtungen ihrer Projekte.
Die Diskussionen konzentrierten sich insbesondere auf die pädagogischen Filme der Horopedia-Enzyklopädie, vor allem jene zum Thema Reglage in der Uhrmacherei, sowie auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit Fachübersetzungen und der mehrsprachigen Entwicklung der Plattform. Die Mitglieder des Komitees wurden zudem zu den zukünftigen Inhalten und interaktiven Installationen der Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH) konsultiert, insbesondere zu den Bereichen für Schulen, Ausbildungsprogramme und didaktische Inhalte.
Die Sitzung endete mit einer exklusiven Besichtigung der zukünftigen MACH-Räumlichkeiten, bei der die Mitglieder des Komitees die von der Stiftung geplanten museografischen Rundgänge entdecken konnten.
Dieses erste Treffen führte zu besonders konstruktiven und enthusiastischen Gesprächen. Es markiert den Beginn einer engen Zusammenarbeit zwischen der Horopedia-Stiftung und den Expertinnen und Experten des Komitees, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: aktiv zur Vermittlung, Förderung und Ausstrahlung der Schweizer Uhrmacherkultur beizutragen.
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ÜBER HOROPEDIA
Die Horopedia-Stiftung wurde im Februar 2023 gegründet und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der Stiftungsrat setzt sich aus Philippe Dufour (Präsident), Dr. Helmut Crott, André Colard und Marc André Deschoux zusammen.
Die Stiftung verwaltet Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie über Uhrmacherei. Die Plattform wurde 2022 gestartet und erhielt schnell breite Zustimmung innerhalb der Fachgemeinschaft.
Derzeit bietet Horopedia.org über 100 mehrsprachige Dokumentarfilme zu Themen wie Museen, Uhrmacherschulen, Uhrmacherwerkzeugen und -komponenten sowie den mechanischen Prinzipien, die Zeitmesser antreiben. Um die Bildungsmission zu stärken, enthält die Plattform visuelle pädagogische Materialien, die ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen fördern. Die Website umfasst außerdem fast 1000 Seiten mit präzisen Definitionen von uhrmacherischen Fachbegriffen und faszinierenden historischen Anekdoten über bedeutende Erfindungen in der Horologie.
Horopedia.org beleuchtet alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie und bietet Ressourcen in Französisch, Englisch und Deutsch an. Sie enthält umfassende Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Darstellungen von Uhrwerken sowie detaillierte Videoerklärungen zur Herstellung von Komponenten, deren Geschichte und Funktionen in einer Uhr. Ein spezieller Bereich der Website widmet sich uhrmacherischen Institutionen, einschließlich renommierter Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.
Kürzlich hat die Stiftung ihr ehrgeiziges Projekt vorgestellt: die Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH). Mehr als nur ein Museum wird die MACH ein dynamischer Ort für Ausstellungen, Wissensaustausch und Dialog rund um die Kunst der Uhrmacherei sein. Im Herzen des Quartier des Banques gelegen, wird dieses 1.250 m² große Haus vier Stockwerke umfassen und didaktische, thematische sowie chronologische Ausstellungen bieten, ergänzt durch einen Bereich für Wechselausstellungen. Die Besucher werden zudem eine Boutique, ein Auditorium und verschiedene interaktive Bereiche genießen können, die darauf ausgelegt sind, Neugier zu wecken und zur Entdeckung anzuregen. Offen und lebendig gedacht, soll die MACH zum Kreuzungspunkt der Uhrmacherei in Genf werden.
