BLÄUEN

Das Bläuen (der Vorgang des Bläuens) ist ursprünglich das Ergebnis einer Wärmebehandlung (das Anlassen). Nachdem sie gehärtet wurden, sind viele Teile aus Stahl dann zu hart und zu spröde, um funktionsfähig zu sein. Es ist dann notwendig, eine Wärmebehandlung (das Anlassen) durchzuführen, um das Material zu entspannen. Nach dem Härten werden die Bauteile mit einer möglichst sanften und gleichmäßigen Flamme erhitzt. Das so erhitzte Bauteil ändert seine Farbe, während seine Temperatur ansteigt. (strohgelb, gelb, braun, violett, dunkelblau, hellblau). Dunkelblau entspricht der idealen Temperatur, damit das Teil (Feder, Schraube usw.) eine optimale Härte und Elastizität erreicht. Die Farbe ist somit eher ein Zeichen für das Gelingen des Anlassens als ein rein dekoratives Element. Heutzutage ermöglichen die „Décolletage“-Stähle, die insbesondere zur Herstellung von Schrauben verwendet werden, auf Wärmebehandlungen zu verzichten. Wenn sie blau sind, geschieht dies dann oft durch eine PVD oder CVD von da an rein dekorativ.

Nützlicher Link:

Die Stähle

Die Wärmebehandlungen

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