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1. Allgemeine Beschreibung
Die Federhauswelle gehört zum Antriebsorgan und bildet die Achse des Federhauses. Sie dreht sich meist zwischen der Werkplatte und der Brücke des Federhauses. Da sie der Energiequelle am nächsten liegt, ist die Federhauswelle die Achse einer Uhr, die den größten Kräften (Drehmoment) ausgesetzt ist. Sie besteht daher naturgemäß aus Stahl und ihre Zapfen haben einen großen Durchmesser.
In der Mitte der senkrechten Ebene der Welle befindet sich ihr größter Durchmesser: Der Federkern. Am Umfang des Federkerns befindet sich der Haken, an dem das innere Ende der Zugfeder befestigt wird. Die Höhe des Federkerns entspricht der Höhe der Zugfeder, zuzüglich einer leichten Sicherheitsreserve, die es der Feder ermöglicht, sich frei zu entfalten. Zu beiden Seiten des Federkerns befinden sich zwei Zapfen, die es der Federhaustrommel ermöglichen, sich frei um die Federhauswelle zu drehen, während diese feststeht, blockiert durch den Sperrkegel der Spannung. Der untere Teil der Federhauswelle endet mit dem Zapfen, der sie mit der Werkplatte verbindet. Das Sperrrad kann unterhalb (gemäß unserem Beispiel) oder oberhalb der Federhausbrücke angeordnet sein. Der Vierkant der Federhauswelle, der das Sperrrad aufnimmt, tritt direkt aus dem oberen Teil der Federhaustrommel hervor und endet dann mit ihrem oberen Zapfen, der mit der Federhausbrücke verbunden ist, wenn sich das Sperrrad unterhalb der Federhausbrücke befindet. Befindet sich das Sperrrad oberhalb der Federhausbrücke, sind die Positionen des Vierkants und des oberen Zapfens der Welle vertauscht. In diesem Fall ist der obere Teil der Federhauswelle durchbohrt und mit einem Gewinde versehen, wobei das Sperrrad auf seinem Vierkant aufgesetzt wird, bevor es festgeschraubt wird.
2. Handwerkliche Herstellungsmethode
Obwohl im Maßstab eines Uhrwerk die Federhauswelle eine Achse mit großzügigen Abmessungen ist, birgt ihre Herstellung zwei Schwierigkeiten. Die Formgebung des Hakens am Umfang des Federkerns und die des Vierkants zur Aufnahme des Sperrrads. Sämtliche Arbeitsschritte können jedoch auf einer Drehbank (Typ 70) ausgeführt werden. Abgesehen von den beiden genannten Schwierigkeiten ist die Federhauswelle ein einfaches Bauteil, das aus einem Stapel konzentrischer Drehteile besteht. Sowohl der Haken des Federkerns als auch der Vierkant können durch Fräsen auf einer entsprechend ausgestatteten Drehbank hergestellt werden oder in einem späteren Arbeitsschritt auf einer Fräsmaschine bearbeitet werden. Die Mutigsten werden den Vierkant von Hand feilen.
Sobald die Welle vollständig bearbeitet ist, können die Zapfen gerollt werden, und die gesamte Welle wird poliert, um sie vor Korrosion zu schützen und die Reibung mit den anderen Bauteilen des Federhauses zu verringern.
3. Industrielle Produktionsmethode
Wie die Trommel und der Deckel des Federhauses ist das „Décolletage“ „Décolletage“ unbestreitbar das beste Verfahren in Bezug auf Qualität und Kosten. Diese Fertigungsmethode eignet sich sowohl für kleine als auch für große Serien.
Sobald die Welle vollständig bearbeitet ist, können ihre Zapfen gerollt werden, und die gesamte Welle wird vollständig poliert, um sie vor Korrosion zu schützen und die Reibung mit den anderen Bauteilen des Federhauses zu verringern.
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