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1. Der Kurvendrehautomat

2. Geschichte

Es handelt sich um Maschinen, die zu Beginn des 20. Jahrhundert, auch „automatische Drehmaschinen“ genannt. Der Drehautomat ist die Maschine, die die industrielle Revolution der Uhrmacherei symbolisiert sowie das Bedürfnis, kleine Präzisionsteile in großen Serien herzustellen und die Austauschbarkeit der Bauteile zu gewährleisten. Ziel und Interesse des Drehautomaten liegen in seiner Fähigkeit, in großen Serien kleine Teile mit hoher Präzision herzustellen.

3. Funktionsprinzipien

Der Drehautomat ist eine Maschine zur Bearbeitung von Rotationsteilen (Drehen von zylindrischen Werkstücken). Das Material wird dabei aus rotierenden Stangen bearbeitet, die von einem Stichel (in der Regel mehreren Sticheln) geschnitten werden, deren Bewegungen ebenso automatisiert sind wie die Drehzahl der Materialstange und ihr Vorschub.

Die Automatisierung der ersten Drehautomaten war mechanisch. Verschiedene synchronisierte Nockenscheiben steuerten Hebel, die sämtliche Bewegungen der Maschine ausführten. Dieser Maschinentyp entwickelte sich bis in die 1980er Jahre weiter. Seitdem haben Informatik und numerische Steuerungen die Nockenscheiben ersetzt. Die Maschinen wurden präziser, produktiver, autonomer und vielseitiger. Die für ihre Zuverlässigkeit, Präzision und Langlebigkeit bekannten „alten“ Nockenmaschinen sind in vielen Werkstätten noch immer vorhanden und im Einsatz.

Abbildung 1

Drehautomat mit numerischer Steuerung

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4. Materialien, Abmessungen und Präzision

Heutzutage sind Drehautomaten in der Lage, alle für die Zerspanung geeigneten Materialien zu bearbeiten (Stähle, Messing, Titan, Aluminium, Gold, Werkplatte, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, usw.).

Die durch „Décolletage“ in der Uhrmacherei hergestellten Komponenten haben einen Gesamtdurchmesser zwischen einigen Zehntelmillimetern und etwa 20 mm und können Zapfen von 0,08 mm mit einer Genauigkeit im Bereich des Mikrometers (Mikron) bearbeiten.

5. Durch „Décolletage“ hergestellte Komponenten

Zu den typischerweise durch „Décolletage“ hergestellten Uhrenkomponenten gehören: Schrauben, Stifte, Wellen, Triebe, Federhäuser, usw.

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