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Abbildung 1

Explosionszeichnung des Regulierorgans

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Plan einer traditionellen Spiralrolle (Virole) mit Beschriftungen

Abbildung 2

Plan einer Spiralrolle (Virole)

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1. Allgemeine Beschreibung

Im Allgemeinen bezeichnet die Spiralrolle (Virole) eine geschlitzte Scheibe, die sich mehr oder weniger frei um die Achse drehen kann, auf der sie angebracht ist. Man findet Spiralrollen (Viroles) beispielsweise auf dem Fusskreis mancher Unruhen mit variabler Trägheit.

In allen mechanischen Uhrwerken ist die Spiralrolle (Virole) das Verbindungselement zwischen der Spirale und der Unruhwelle. Sie ist eines der Bauteile des Regulierorgans und spielt eine wesentliche Rolle bei den Regulierungsarbeiten.

Es handelt sich um eine geschlitzte Scheibe aus Messing mit einer exzentrischen Querbohrung, die zur Aufnahme des Spiralhakens bestimmt ist. Wenn der Spiralhaken korrekt geformt ist, wird er in die Querbohrung der Spiralrolle (Virole) eingeführt. Nach der richtigen Positionierung wird er dort mit einem Messingstift verstiftet (Abbildung 3).

Traditionelle Spiralrolle (Virole) mit Spirale

Abbildung 3

Traditionelle Spiralrolle (Virole)

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Die Greiner-Verwirolung eignet sich besonders für die Verwirolung in Grossserien. In diesem Fall besitzt das Innere der Spirale keinen Haken, und ihr Ende ist mit der Spiralrolle (Virole) verstemmt (Abbildung 4). Eine solche Konstruktion erlaubt keine Korrektur des Befestigungspunkts.

Abbildung 4

Spiralrolle (Virole) „Greiner“

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Eine weitere industrielle Methode zur Befestigung der Spiralrolle (Virole) besteht darin, die Spirale mittels Laserschweissung mit der Spiralrolle (Virole) zu verbinden (Abbildung 5). Wie bei der Befestigung nach Greiner erlaubt diese Methode keine Korrektur des Anschlagpunkts. Sie birgt jedoch ein geringeres Risiko, die erste Windung zu verformen.

Laser-Spiralrolle (Virole) mit Spirale

Abbildung 5

Spiralrolle (Virole) mit Laserschweissung der Spirale

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Die Spiralrolle (Virole) wird auf den oberen Teil der Unruhwelle. Der Sitz muss stark genug sein, damit die Spiralrolle (Virole) fest mit der Achse verbunden bleibt, wenn die Uhr läuft. Unter der Spiralrolle (Virole) befindet sich eine breite Abschrägung, die deren Aufsetzen auf die Achse erleichtert und es ermöglicht, die Spiralrolle (Virole) leicht von ihrer Achse abzuziehen, ohne die Spirale zu beschädigen. Der Schlitz einer klassischen Spiralrolle (Virole) (Abbildung 3) ermöglicht es, die Spiralrolle (Virole) beim Aufbau der Regulierung winkelmäßig auf ihrer Achse zu drehen oder die Einstellung des Merkzeichens anzupassen, insbesondere bei Uhren ohne beweglichen Spiralklötzchenträger.

2. Handwerkliche Herstellung einer Spiralrolle (Virole)

Die Spiralrolle (Virole) ist ein leicht herzustellendes Bauteil. Eine einfache Drehbank und eine kleine Bohrmaschine mit Feineinstellung genügen für ihre Herstellung.

3. Industrielle Herstellung einer Spiralrolle (Virole)

Die Spiralrolle (Virole) ist ein Bauteil, das einfach und schnell industriell hergestellt werden kann. Einige Arbeitsschritte des „Décolletage“ (Drehen, Bohren, Fräsen des Schlitzes) genügen, und der Fertigungszyklus dauert nur wenige Sekunden.

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