ZUSAMMENBAU EINES PENDELUHRWERKS
Der Zusammenbau eines Uhrwerks für Pendel folgt einer eigenen Logik, die durch die Größe der Bauteile und die mechanische Konfiguration vorgegeben wird. Im Gegensatz zu Armbanduhren verfügen Pendeluhren über voluminöse Bauteile, die ein einzelner Handwerker in vielen Fällen ohne Lupe handhaben kann. Der Vorgang beginnt mit dem Einsetzen des Räderwerks auf die Werkplatte, wobei auf die Ausrichtung der Zapfen in ihren Löchern geachtet wird. Das Federhaus wird anschließend eingesetzt, dann wird die Hemmung — je nach Modell mit Anker oder Rückläufer — montiert und reguliert. Der Unruh, oder das eigentliche Pendel, wird zuletzt eingehängt, nachdem der Leerlauf des Räderwerks überprüft wurde. Die Schmierung, die unerlässlich ist, wird Aufgesetzter Index auf jeden Zapfen, die Paletten und das Federhaus angewendet. Gangproben ermöglichen es schließlich, die Regulierung der Position des Pendels und die Länge des Stabs zu verfeinern, um die gewünschte Genauigkeit zu erzielen.
Auch wenn die Hauptorgane eines Pendels denen einer Uhr ähnlich sind, weist der Zusammenbau eines Pendel-Uhrwerks Besonderheiten auf, die auf die Größe der Bauteile und die Konstruktion des Uhrwerks zurückzuführen sind.
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