ROSTFREI
Ein Werkstoff rostfreier widersteht der Oxidation und der Korrosion, das heißt dem Angriff von Sauerstoff, Feuchtigkeit und zahlreichen chemischen Stoffen. In der Uhrmacherei bezeichnet der Begriff meist den Stahl rostfrei, Legierung aus Eisen, Chrom (mindestens ~12 %) und anderen Elementen (Nickel, Molybdän), deren Beständigkeit auf einer dünnen Schutzschicht aus Chromoxid beruht, die sich bei Kratzern spontan neu bildet. Der am häufigsten für Gehäuse und Armbänder verwendete rostfreie Stahl ist der 316L, geschätzt für seine Korrosionsbeständigkeit, seine Härte, seine Eignung zur Politur und seine gute Hautverträglichkeit; manche Marken verwenden den 904L, der noch widerstandsfähiger ist. Rostfrei bedeutet nicht unzerstörbar: das Metall bleibt anfällig für Kratzer und in sehr aggressiver Umgebung (Chlor, längerer Kontakt mit Meerwasser) für lokalisierte Korrosion. Die Eigenschaft der Rostfreiheit ist wesentlich für die Ausstattung, die Schweiß, Wasser und Stößen ausgesetzt ist. Zu unterscheiden von „kratzfest“, was die Oberflächenhärte betrifft, nicht die Korrosion.
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