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1. Allgemeine Beschreibung
Der Aufzugtrieb besteht aus Stahl und verfügt über zwei senkrecht zueinander geschnittene Verzahnungen. Er gehört ausschließlich zum Aufzugsmechanismus. Seine Achse ist von einem Loch durchbohrt, das es ihm ermöglicht, sich frei an die Aufzugwelle.
Wenn die Krone (de facto die Aufzugwelle) hineingedrückt wird (gegen das Uhrgehäuse), drückt die Wippe den Kupplungstrieb an den Aufzugtrieb an. Durch das Drehen der Aufzugwelle wird der Kupplungstrieb über den Vierkant der Aufzugwelle mitgenommen. Bei seiner Drehung nimmt der Kupplungstrieb den Aufzugtrieb über ihre gemeinsame Breguet-Verzahnung (einseitig auskuppelbar) mit. Aufgrund dieser Verzahnung erfolgt die Mitnahme des Aufzugtriebs nur in einer Drehrichtung der Aufzugwelle. In der anderen Richtung kuppelt sie aus, wodurch verhindert wird, dass sich das Räderwerk rückwärts dreht und der Sperrkegel der Spannung überlastet (gebrochen) wird.
Sobald er vom Kupplungstrieb mitgenommen wird, treibt der Aufzugtrieb über seine zweite Verzahnung das Kronrad an, das oberhalb oder unterhalb der Brücke angeordnet ist von Federhaus auf einer senkrechten Achse.
Abbildung 1
Plan eines Aufzugtriebs
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Abbildung 2
Kinematik des Aufzugsmechanismus
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2. Geschichte
Die Erfindung des Aufzugtriebs kann Adrien Philippe im Jahr 1842 zugeschrieben werden, als er das Patent für den ersten Kronenaufzug anmeldete, der keinen Schlüssel mehr benötigte. Da der Mechanismus damals noch nicht mit dem Zeigerstellmechanismus, wurde der Aufzugtrieb dann direkt von der Aufzugwelle angetrieben und verfügte über eine einzige Verzahnung, die mit dem Kronrad kämmte. Erst 1847 nahm der Aufzugtrieb mit der Erfindung des Aufzugsmechanismus (und der Zeigerstellung) mit Wippe von Antoine Le Coultre seine heutige Form an und erhielt seine charakteristische doppelte Verzahnung.
3. Handwerkliche Herstellung eines Aufzugtriebs
Eine Drehbank genügt, um den Aufzugtrieb vollständig herzustellen. Die Drehvorgänge sind wenig zahlreich. Man kann beide Verzahnungen auf derselben Drehbank mithilfe eines versetzten Fräsers und einer Teilscheibe schneiden. Die Feinbearbeitungen und die Politur können ebenfalls mithilfe der Drehbank ausgeführt werden.
4. Industrielle Herstellung eines Aufzugtriebs
Wie bei den meisten runden Komponenten mit kleinem Durchmesser ist der Drehautomat die ideale Maschine, um Aufzugtriebe in beliebigen Stückzahlen herzustellen. So können schnell und in einem einzigen Arbeitsgang alle Vorgänge (Drehen, Fräsen) durchgeführt werden. Unabhängig von der gewünschten Qualität dauert die Bearbeitung eines Aufzugtriebs nach dieser Methode nur wenige Minuten.
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