ELINVAR

Elinvar ist eine Legierung aus Stahl (Eisen, Nickel, Chrom), die vom Schweizer Physiker Charles-Édouard Guillaume patentiert wurde. Ihr Name fasst ihre wichtigste Eigenschaft zusammen: ein praktisch „unveränderliches“ Modul der Elastizität, das heißt nahezu unempfindlich gegenüber Schwankungen der Temperatur, kombiniert mit einem sehr geringen Koeffizienten der Ausdehnung. Diese Eigenschaften machten sie zu einem bevorzugten Werkstoff für Unruhspiralen von Unruh: Eine Spirale aus Elinvar bewahrt ihre Steifigkeit — also die Frequenz des Oszillators — trotz Temperaturschwankungen, wodurch der thermische Fehler, der gewöhnliche Stahlspiralen beeinträchtigte und den Einsatz kompensierender Bimetall-Unruhen erforderlich machte, weitgehend beseitigt wird. Als Ergänzung zum Invar, einer von demselben Wissenschaftler entwickelten Legierung mit nahezu null Ausdehnung, brachte das Elinvar Guillaume, der aus Fleurier stammte, 1920 den Nobelpreis für Physik ein. Diese Entdeckungen markierten einen entscheidenden Fortschritt in der Chronometrie und ebneten den Weg für moderne selbstkompensierende Spiralen, die heute nahezu alle mechanischen Uhren ausstatten.

Diese Seite wurde automatisch aus der französischen Referenzversion mithilfe eines Werkzeugs der künstlichen Intelligenz übersetzt. Es können Fehler oder Ungenauigkeiten bestehen bleiben. Sollten Sie solche feststellen, insbesondere wenn es sich um Ihre Muttersprache handelt, zögern Sie nicht, uns diese unter info@horopedia.org mitzuteilen. Ihr Beitrag hilft uns, die Qualität der Enzyklopädie zu verbessern.
Bis zu ihrer Übersetzung werden Bilder und Videos vorübergehend weiterhin auf Französisch angezeigt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.