KRATZFEST
Ein Werkstoff gilt als kratzfest, wenn seine Oberflächenhärte so hoch ist, dass er im alltäglichen Gebrauch Kratzern widersteht. In der Uhrmacherei betrifft diese Eigenschaft vor allem das Glas und manchmal die Lünette oder das Uhrgehäuse. Das Saphirglas — synthetischer Korund — ist der kratzfeste Referenzwerkstoff: seine Härte (9 auf der Mohshärte-Skala, direkt nach dem Diamant) ermöglicht es, alltäglichem Reiben gegen weichere Oberflächen zu widerstehen. Auch bestimmte technische Keramiken und harte Beschichtungen (Carbide, DLC) verleihen Ausstattungskomponenten aus Ausstattung einen nahezu kratzfesten Charakter. Es ist jedoch zu differenzieren: „kratzfest“ bedeutet sehr widerstandsfähig gegen Kratzer, nicht absolut unempfindlich; Saphir kann durch ein Material gleicher oder höherer Härte (Diamant, bestimmte Schleifmittel, Quarz-Partikel) verkratzt oder gesprungen werden von Quarz). Dieser Begriff unterscheidet sich deutlich von der Rostbeständigkeit, die sich auf die Korrosionsbeständigkeit und nicht auf die Härte bezieht. Der Einsatz von kratzfesten Materialien verbessert die ästhetische Langlebigkeit und die dauerhafte Lesbarkeit der Uhr.
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