DIE GANGRESERVEANZEIGE

Die Gangreserve stellt die Autonomie einer mechanischen Uhr dar, das heißt die Dauer, während der sie zwischen der vollständigen Spannung der Zugfeder und ihrem Stillstand mangels Energie funktioniert. Sie wird üblicherweise in Stunden angegeben und hängt von der Länge und den Eigenschaften der Antriebsfeder, der Anzahl der Federhäuser und dem Wirkungsgrad des Räderwerks ab. Eine Gangreserve von vierzig bis achtzig Stunden ist üblich; manche Konstruktionen übertreffen mehrere Tage. Bei einer automatischen Uhr sorgt die Schwungmasse spannt kontinuierlich das Federhaus je nach Bewegungen des Handgelenks, wodurch die Reserve aufrechterhalten wird. Zahlreiche Zeitmesser zeigen den Zustand dieser Autonomie mithilfe einer Anzeige der Gangreserve an, sodass man erkennen kann, wann das Aufziehen erforderlich ist. Die Gangreserve ist ein sowohl technisches als auch praktisches Kriterium: Sie spiegelt die Energieeffizienz des Uhrwerks wider und verhindert unerwünschte Stillstände, die ein erneutes Stellen der Uhrzeit erforderlich machen würden.

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