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1. Allgemeine Beschreibung
Zusammen mit der Aufzugwelle stellt die Krone die Verbindung zwischen dem Äußeren des Uhrgehäuses und dem Uhrwerk im Inneren des Uhrgehäuses her.
Durch eine Drehbewegung zwischen den Fingern kann der Träger der Uhr diese aufziehen, die Uhrzeit einstellen oder das Datum korrigieren, um nur die wichtigsten Funktionen zu nennen, die ihr zugeordnet werden können.
Die verschiedenen Funktionen, die üblicherweise mit der Krone verbunden sind, können stufenweise angeordnet werden, ähnlich wie bei einem Automobilgetriebe.
Durch Herausziehen der Krone wechselt man so von der Position des Aufzugs zur Korrektur des Datum / Kalenders.
Durch erneutes Herausziehen der Krone in eine dritte Position kann man dann die angezeigte Uhrzeit korrigieren und einstellen.
In fast zwei Jahrhunderten ihres Bestehens hat sich die Krone weiterentwickelt und verschiedene Bauweisen erfahren. Heutzutage sind die meisten Kronen wasserdicht. Sie werden direkt am Ende der Aufzugwelle eingeschraubt.
Abbildung 1
Einpressen eines Kronenrohrs in den Mittelteil des Gehäuses
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Abbildung 2
Kontrolle der Anpassung einer Krone an ihr Rohr
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Wenn man die Krone in ihre verschiedenen Positionen zieht (Korrektur des Datums / Kalenders, Einstellen der Uhrzeit usw.), gleitet die Krone auf einem Rohr, das direkt in den Mittelteil des Gehäuses. Das Kronenrohr begrenzt ihren seitlichen Satz, um das Risiko eines Bruchs der Aufzugwelle zu verringern, mehr Komfort zu bieten und die Wasserdichtigkeit zwischen der Krone und dem Uhrgehäuse zu gewährleisten. Für eine bessere Wasserdichtigkeit (insbesondere bei Taucheruhren) ermöglicht ein am Rohr angebrachter Gewindegang oder ein Bajonett, die Krone auf ihrem Rohr zu verriegeln, indem der oder die Dichtungen, die sie verbinden, zusammengedrückt werden.
Aus ergonomischen Gründen wird die Krone in der Regel bei 3 Uhr platziert, doch schreibt keine Regel diese Praxis vor.
Durch ihre Rolle als physische Verbindung und ihre Prominenz am Rand des Uhrgehäuses ist die Krone in Sachen Design ein ausgezeichneter Träger für Identität und Verzierung.
2. Geschichte
Es ist Adrien Philippe, der 1842 die Krone für den Aufzug (und damit de facto die Aufzugwelle) erfindet. Diese Erfindung wird ihm zwei Jahre später die Begegnung mit Norbert de Patek einbringen, sowie die Geschichte, die man seitdem von ihnen kennt.
Die Krone dient dann nur noch zum Aufziehen der Uhrfeder und hat keine weitere Funktion. 1847 meldete ein weiterer berühmter Uhrmacher und Erfinder, Antoine Le Coultre, das Patent für den ersten Wippenaufzug an. Die Krone ermöglicht es von nun an, die angezeigte Uhrzeit zu korrigieren und zusätzlich die Zugfeder aufzuziehen.
In den 1920er Jahren meldete Rolex ein Patent für eine wasserdichte, auf ihr Rohr geschraubte Krone an. Dabei komprimiert sie die Dichtung und verbessert dadurch die Wasserdichtigkeit. Dieses System ist bis heute vorherrschend bei der Herstellung von Kronen für Sportuhren und insbesondere für Taucheruhren.
3. Materialien und Verzierung
Der technische Teil einer Krone wird oft aus Stahl. Ihr ästhetischer und sichtbarer Teil kann hingegen aus fast allen Arten von Materialien bestehen (Metalle, Saphir, Mineralien, Kunststoffe, Kautschuk usw.) und wird als Aufsatz fest mit dem technischen Teil verbunden.
Die Krone kann graviert werden (Verzierung oder Markenlogo). Eine Medaille (Logo) oder ein Stein („Cabochon“) kann darin gefasst werden.
4. Handwerkliche Herstellung einer Krone
Die Herstellung der Kronen wird in der Regel von spezialisierten Zulieferern übernommen. Der Uhrmacher, die Uhrmacherin kann jedoch relativ einfache Kronen mithilfe einer Drehbank herstellen, oder sogar mit einer Fräsmaschine oder einem Drehautomat. Für technischere Kronen oder für eine bessere Kontrolle der Produktionskosten kann der Uhrmacher, die Uhrmacherin auch standardisierte oder individuell angefertigte technische Grundteile bei spezialisierten Zulieferern erwerben und nur den ästhetischen Aufsatz selbst herstellen.
5. Industrielle Herstellung einer Krone
Der Großteil der Kronen wird industriell hergestellt.
Bei dieser Methode ist das „Décolletage“ die bevorzugte Technik. Die Krone und ihre verschiedenen Bestandteile fügen sich perfekt in die Abmessungen und Arbeitsschritte ein, die für Drehautomaten geeignet sind. Für die Kappe oder das Medaillon eines zu fassenden Logos kann man auf Techniken wie die Elektroerosion oder das Stanzen zurückgreifen. Nach der Bearbeitung wird die Krone verziert (Feinschliff, Satinierung, Kugelstrahlen, Fassen usw.) und anschließend zusammengebaut.
6. High-Tech-Fertigung einer Krone
Die neuen Technologien betreffen hier ausschließlich den ästhetischen Teil der Krone (ihre Kappe).
Die neuen Materialien (Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Keramik) oder die Umspritzungen aus vulkanisiertem Kautschuk greifen auf die neuesten Technologien im Bereich Spritzguss, Bearbeitung und Zusammenbau zurück.
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