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1. Die Achsen einer Fräsmaschine oder eines Bearbeitungszentrums
2. Allgemeine Beschreibung
Die Fräsmaschine ist eine motorisierte Bearbeitungsmaschine. Die Bearbeitung besteht darin, ein Bauteil zu formen, indem mit einem Schneidwerkzeug Material vom Rohwerkstoff abgetragen wird.
Die Fräsmaschine besteht aus zwei Hauptelementen: dem Fräskopf, der die Spindel trägt, und dem Tisch, der senkrecht zur Spindel angeordnet ist und auf dem das zu bearbeitende Material befestigt wird. Die rotierende Spindel trägt den Fräser (Schneidwerkzeug). Im Gegensatz zur Drehbank ist hier also das Werkzeug in Rotation und das Material feststehend.
3. Spindelachsen
Je nach Komplexität der Maschine kann sich die Spindel der Fräsmaschine gleichzeitig auf einer Anzahl von 3 bis 6 Achsen bewegen. In jedem Fall kann sich die Spindel auf den drei linearen Achsen (X, Y und Z) bewegen und, manchmal zusätzlich, auf einer, zwei oder drei Drehachsen (A, B und C). Bei den meisten Maschinen verteilen sich die verschiedenen Arbeitsachsen auf die Bewegungen der Spindel und die des Tisches (z. B.: Achsen X und Y auf dem Tisch und Achsen Z und Drehachsen auf der Spindel).
4. Die Fräser
Die Form des Fräsers kann je nach der durchzuführenden Bearbeitung variieren. Sie kann zylindrisch, konisch, kugelförmig, torisch oder eine viel spezifischere Form haben (zum Beispiel für die Herstellung von Zahnrädern).
5. Dreh- und Verfahrgeschwindigkeiten des Fräsers / des Tisches
Die Drehzahl des Fräsers wird anhand seines Durchmessers und der Art des Werkstoffs, der bearbeitet werden soll, bestimmt und eingestellt. Diese beiden Kriterien bestimmen auch die Geschwindigkeit der axialen Bewegungen des Werkzeugs.
Die Fräsmaschine ist sehr vielseitig und kann auch Bohr- und Gewindeschneidarbeiten durchführen. Dabei wird der Fräser durch einen Bohrer oder einen Gewindebohrer ersetzt.
Die einfachen Maschinen, wie wir sie hier betrachten, verfügen über keine Automatisierung. Die Spindeln solcher Fräsmaschinen werden manuell über Handkurbeln bewegt, die vom Bediener betätigt werden.
Manche Maschinen vereinen manchmal eine Drehbank und eine Fräsmaschine; man spricht dann von Kombidrehmaschinen. Wie die Drehbänke wurden auch die Fräsmaschinen zu Beginn des 20.e Jahrhundert, zunächst mit mechanischen Nockensteuerungen, dann ab 1980 mit numerischen Steuerungen. Die meisten in der Uhrmacherei verwendeten Fräsmaschinen sind heute in numerisch gesteuerte Mehrzweck-Bearbeitungszentren integriert.
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