DAS INTERNATIONALE UHRENMUSEUM
Das Internationale Uhrenmuseum von La Chaux-de-Fonds (MIH) präsentiert die größte Uhrensammlung der Welt. Vom Gnomon bis zu den modernsten Atomuhren durch Abwälzfräsen sind dort alle Epochen anhand von Objekten unterschiedlichster Herkunft vertreten. Das MIH zeigt nicht nur Objekte, sondern erläutert auf didaktische Weise auch bestimmte Prozesse und Themen im Zusammenhang mit der Messung der Zeit. Mit seiner Restaurierungswerkstatt und seinem Dokumentationszentrum (der Mensch und die Zeit) ist das MIH ein bedeutender Akteur für die Erhaltung, die Kultur und die Ausbildung im Bereich der Uhrmacherei auf internationaler Ebene.
Die Institution geht auf die didaktische Sammlung zurück, die ab 1865 von der Uhrmacherschule von La Chaux-de-Fonds zusammengetragen wurde; ihre Gründungsurkunde unter dem Namen Uhrenmuseum wurde am 24. März 1902 unterzeichnet. 1968 erhielt sie ihren heutigen Namen mit dem Untertitel „Der Mensch und die Zeit“. Das heutige, größtenteils unterirdische Gebäude wurde von den Architekten Pierre Zoelly und Georges-J. Haefeli entworfen und von 1972 bis 1974 errichtet; es erhielt 1977 den Europäischen Museumspreis des Jahres. Seit 1993 verleiht das Museum jährlich den Gaïa-Preis, eine internationale Auszeichnung, die Persönlichkeiten aus Forschung, Handwerk und Uhrenindustrie würdigt. Seine Sammlungen umfassen heute mehr als 10.000 Objekte. Für weitere Informationen: offizielle Website des Museums.
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