DAS LOCHWERKZEUG
Lochwerkzeug aus gehärtetem Stahl
Lochwerkzeug aus Messing
Was ist das Lochwerkzeug?
Das Lochwerkzeug besteht aus einer Platte oder einem kleinen Block, der mit einer Reihe von Löchern unterschiedlichen Durchmessers versehen ist, die dazu bestimmt sind, die mit einer Achse oder einem Zapfen versehenen Bauteile aufzunehmen und senkrecht zu halten. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Auflage des Bauteils zu gewährleisten: Das Werkstück liegt flach auf seiner Platine, seinem Teller oder seinem Korpus auf, während der Zapfen oder die Achse das entsprechende Loch durchquert und vor jeglicher störender Auflage geschützt bleibt. Rad des Räderwerks, Unruh, Anker usw.: Jedes Element des Mechanismus, dessen Stabilität von einer Achse abhängt, findet auf dem Lochwerkzeug eine präzise, freie und für das Auge zugängliche Auflage, die es ermöglicht, dort verschiedene Arbeiten auszuführen.
Aufbau und Materialien
Je nach Verwendung wird das Lochwerkzeug aus Stahl, Messing oder Glas gefertigt. Der Stahl, meist weichgeglüht und oberflächenpoliert, bietet die beste Steifigkeit und Verschleißfestigkeit; er eignet sich besonders für Arbeiten, bei denen ein leichter Druck oder eine wiederholte Auflage im Spiel ist, und kann als Amboss betrachtet werden. Das weichere Messing hat den Vorteil, die eingesetzten Bauteile nicht zu markieren, und wird weiterhin häufig für heikle Fertigstellungs- oder Handhabungsarbeiten verwendet. Das Glas wiederum bietet eine wertvolle Transparenz.
Unabhängig vom Werkstoff ist die Platte klein bemessen — bei gängigen Modellen einige Zentimeter im Durchmesser oder in der Seitenlänge — und von geringer Dicke, gerade ausreichend, um die Stabilität des Bauteils zu gewährleisten und den Durchgang des Zapfens zu ermöglichen, ohne dass dieser die Oberfläche des Werktisches berührt.
Geometrie der Löcher
Die Löcher sind in einem regelmäßigen Raster, im Kreis oder in Reihen angeordnet, und ihre Durchmesser decken den gesamten Bereich der aufzunehmenden Bauteile ab: von den feinsten Unruh-Achsen bis zu den Federhauswellen. Die oberen Kanten sind meist leicht angefast, was das Einführen der Zapfen erleichtert und jede Reibung vermeidet, die der Kante des Steins oder der Schulter schaden könnte. Bei den sorgfältigsten Werkzeugen sind die Löcher mit der Reibahle kalibriert und ihre Eingänge poliert, sodass kein Grat Zapfen und Zapfenwellen beim Einsetzen oder Entfernen des Bauteils beschädigen kann. Die Verteilung der Durchmesser folgt in der Regel einer regelmäßigen Abstufung.
Verwendung je nach Bauteil
Das Lochwerkzeug wird für nahezu alle beweglichen Teile des Mechanismus verwendet. Die Räderwerk-Triebe werden mit einem ihrer Zapfenwellen darauf gesetzt, wobei die Platine flach auf der Oberfläche aufliegt: Der Uhrmacher, die Uhrmacherin kann so die Verzahnung frei untersuchen, die Planheit des Rades kontrollieren, an einer Speiche eingreifen oder das Teil einfach bis zum Zusammenbau ablegen, ohne Gefahr zu laufen, dass es auf seinen empfindlichen Zapfen kippt.
Der Unruh findet im Lochwerkzeug eine ausgezeichnete Auflage: auf seiner Achse liegend ermöglicht es dem Uhrmacher, die Spirale zu inspizieren oder eine Korrektur vorzunehmen, ohne die Klinge zu belasten. Diese Darstellung ist besonders nützlich für Reinigungs-, Kontroll- oder Dickenkorrekturarbeiten.
Diese Seite wurde automatisch aus der französischen Referenzversion mithilfe eines Künstliche-Intelligenz-Tools übersetzt. Es können Fehler oder Ungenauigkeiten bestehen bleiben. Wenn Sie solche bemerken, insbesondere wenn es sich um Ihre Muttersprache handelt, zögern Sie nicht, uns diese unter info@horopedia.org zu melden. Ihr Beitrag hilft uns, die Qualität der Enzyklopädie zu verbessern.
Bis zur Übersetzung werden Bilder und Videos vorübergehend weiterhin auf Französisch angezeigt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
