DIE SCHLEIFMITTEL
Synthese von polykristallinem Diamant und Herstellung von Schleifmitteln.
Funktionen
Schleifmittel sind nützlich, um Bauteile (von Hand oder maschinell) zu formen und zu verzieren. Sie können dazu dienen, Material abzutragen (Einschleifen, Planieren, Feinschliff usw.) oder die Oberfläche zu verbessern oder zu verzieren (Satinierung, Sandstrahlen, Uhrenverzierungen und natürlich Politur).
Prinzip und Härte
Schleifmittel müssen stets eine höhere Härte aufweisen als der zu bearbeitende Werkstoff. So kommt für das Polieren eines Glases oder eines Gehäuses aus Saphir (synthetischer Korund) mit einer Härte von etwa 9 (nach Mohs) nur der Diamant (10 / Mohs) in Frage. In der Uhrmacherei kann eine große Vielfalt an Schleifmitteln verwendet werden, wie Schmirgel, Silizium, bestimmte Keramiken oder Diamant. Von der Korngröße des Schleifmittels und seiner Kalibrierung hängt die Oberflächenbeschaffenheit des bearbeiteten Werkstoffs ab (feine oder stärker ausgeprägte Satinierung, Qualität der Politur usw.)
Verschiedene Formen
Schleifmittel liegen in unterschiedlichen Formen vor (Pulver, Flüssigkeiten, Pasten, Papiere, Steine, Schleifscheiben, Polierscheiben usw.). Schleifmittel in Pulverform werden oft mit einem Bindemittel verwendet (flüssig bei Pasten und Suspensionen, fest bei Steinen und Schleifscheiben).
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