GEOGRAFISCHE LÄNGE
Die geografische Länge ist die Winkelkoordinate, die die Position eines Punktes östlich oder westlich des Referenzmeridians (Nullmeridian von Greenwich, 0°) misst, von –180° bis +180°. Ihre Bestimmung auf See war über Jahrhunderte hinweg eine der großen Herausforderungen der Navigation: Im Gegensatz zur geografischen Breite, die durch direkte Beobachtung der Sonne oder der Sterne gemessen werden kann, erfordert die geografische Länge die Kenntnis der genauen Uhrzeit am Ausgangsmeridian zum Zeitpunkt der lokalen Beobachtung. Diese Notwendigkeit führte im 18. Jahrhundert zur Entwicklung der Schiffschronometer, insbesondere durch John Harrison (H1 bis H5) und Ferdinand Berthoud. Ein Fehler von vier Minuten bei der Messung der Zeit führte zu einem Grad Fehler in der geografischen Länge, was etwa 111 Kilometern am Äquator entspricht. Die Lösung des Längengradproblems hat die Geschichte der Uhrmacherkunst tiefgreifend geprägt und machte die chronometrische Präzision zu einer Frage des Überlebens auf See sowie zu einem beispiellosen Motor technischer Innovation.
Diese Seite wurde automatisch aus der französischen Referenzversion mithilfe eines Werkzeugs der künstlichen Intelligenz übersetzt. Es können Fehler oder Ungenauigkeiten bestehen bleiben. Wenn Sie solche feststellen, insbesondere wenn es sich um Ihre Muttersprache handelt, zögern Sie nicht, uns diese unter info@horopedia.org zu melden. Ihr Beitrag hilft uns, die Qualität der Enzyklopädie zu verbessern.
Bis zur Übersetzung werden Bilder und Videos vorübergehend weiterhin in französischer Sprache angezeigt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
