DIE EDELSTEINE

Die Bezeichnung „Edelsteine“, die in einigen Gesetzgebungen heute abgeschafft ist, aber noch immer gebräuchlich verwendet wird, bezeichnete traditionell vier Edelsteine: den Smaragd, den Diamant, den Rubin und den Saphir. Die übrigen Edelsteine wurden als „Halbedelsteine“ (oder Schmucksteine) bezeichnet. Diese Unterscheidung, die aus gemmologischer Sicht als willkürlich gilt, wurde in mehreren Ländern durch die alleinigen Kategorien Diamant und Farbsteine ersetzt. In der Uhrmacherei und Schmuckherstellung werden diese Edelsteine zu dekorativen Zwecken verwendet: Fassen von Brillen, Zifferblättern, Gehäusen und Armbändern, wo sie den Glanz und Wert eines Stücks steigern. Rubin und Saphir, farbige Varietäten des Korunds, haben auch historisch technische Bedeutung: Der Rubin, einst natürlich und später synthetisch, wird zur Herstellung von Uhrsteinen verwendet, die die Reibung verringern. Die Auswahl, der Schliff und das Fassen von Edelsteinen sind hochspezialisierte Kunsthandwerke.

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