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1. Allgemeine Beschreibung
Die Sperrklinkenfeder gehört sowohl zum Aufzugsmechanismus als auch zum Zeigerstellung. Er ermöglicht es, die Wippe in ständigem Kontakt mit dem Winkelhebel zu halten. Je nach Qualität der Uhr kann dies eine aus der Masse einer Platte aus Stahl gearbeitete Blattfeder oder eine einfache Drahtfeder sein.
Abbildung 1
Zeichnung einer Sperrklinkenfeder
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2. Geschichte
Die Wippe und somit auch ihre Feder erscheinen 1847 mit der Erfindung des Wippenaufzugs von Antoine Le Coultre, dessen Wippe das zentrale Element ist. Sie ermöglicht seitdem, die Steuerung der Krone zwischen dem Aufzugsmechanismus und dem Zeigerstellmechanismus umzuschalten, zumindest im Minimum.
Die wichtigsten Weiterentwicklungen der Erfindung von Le Coultre bestanden darin, die über die Krone einstellbaren Funktionen zu vervielfachen.
3. Handwerkliche Herstellung einer Sperrklinkenfeder
Der Uhrmacher beginnt die handwerkliche Herstellung der Sperrklinkenfeder, indem er ihr Profil mit einer Reißnadel auf der Oberfläche einer Platte aus Stahl mit einer Dicke, die leicht über der des fertigen Bauteils liegt, einritzt. Anschließend markiert er die verschiedenen Bohrungen (Schrauben und Füße). Danach schneidet er den Umriss der Feder vorsichtig mit einer Laubsäge. Die Flanken der Feder werden anschließend gefeilt, um die Feder auf ihre endgültige Dicke zu bringen und dabei ihre Form absolut zu wahren. Die Ferse und die Klinge der Feder werden anschließend angliert und mit den üblichen Werkzeugen poliert (Feilen, Polierstähle, Politur). Diese Arbeitsschritte sind aufgrund der Länge, der Feinheit und der Form der Klinge der Feder besonders heikel. Nach den Regeln der Kunst zieht der Kunsthandwerker anschließend die Linien der Flanken des Werkstücks (Satinierung) sowie der winzigen Fläche, die auf der oberen Fläche der Feder verbleibt.
Die Wärmebehandlungenund die anschließenden Weißglühvorgänge sind ebenfalls besonders heikel aufgrund der Länge und der Feinheit der Feder.
4. Handwerkliche Verzierung einer Sperrklinkenfeder
4. Handwerkliche Verzierung einer Sperrklinkenfeder
5. Halbindustrielle Fertigung einer Sperrklinkenfeder
Um die Produktionskosten für ein Einzelteil oder eine Kleinserie von Komponenten zu optimieren, ist dieElektroerosionhier besonders interessant. Die Einrichtungskosten und die Maschinenlaufzeit bleiben relativ gering und sind für kleine Produktionsmengen geeignet. Zudem ermöglicht diese Technologie das Schneiden komplexer und feiner Profile, ohne dass dabei die geringste mechanische Belastung auf das Bauteil während seiner Fertigung ausgeübt wird. Im Vergleich zur handwerklichen Methode bietet der Schnitt durch Elektroerosion einen erheblichen Zeitgewinn mit positiven Auswirkungen auf die Schritte derVerzierung. Das Ende des Herstellungs- und Verzierungsprozesses richtet sich nach der handwerklichen Methode oder dem erforderlichen Niveau der Endbearbeitung.
6. Industrielle Herstellung einer Sperrklinkenfeder
Eine Großserienproduktion rechtfertigt die Investition in einen Prägestempel (Schlagwerkzeug), um Wippen zu einem optimalen Preis herzustellen. Die erweiterte Kontur des Profils wird so direkt in ein Band aus Stahl mit einer Dicke, die leicht über der des fertigen Bauteils liegt, mittels einer Prägepresse gestanzt. Manuelle Schritte bleiben dennoch unumgänglich. So muss die Wippe auf ihre endgültigen Maße (Profil und Dicke) gebracht werden, während ihr die gewünschten Endbearbeitungen und Verzierungen verliehen werden (Satinierung, Anglieren usw.).
Im industriellen Maßstab und für eine weniger ausgereifte Qualität als jene, die mit der oben beschriebenen Methode erzielt wird, verwenden Hersteller häufig eine einfache Drahtfeder. Dabei handelt es sich um einen Stahldraht, der auf Länge und Form gebracht wurde und ausreichend elastisch ist, um seine Funktion als Feder zu erfüllen.
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