TAGESGANG
Messung des Tagesgangs auf einer Zeitwaage (+ 10,7 s/Tag)
Der Tagesgang ist die Gangabweichung eines Zeitmessers Zeit über vierundzwanzig Stunden, ausgedrückt in Sekunden pro Tag und mit einem Vorzeichen versehen: Ein positiver Wert kennzeichnet eine Uhr, die vorgeht, ein negativer Wert eine Uhr, die nachgeht. Er ist die wichtigste Anzeige für die Präzision eines mechanischen Uhrwerks. Er wird gemessen, indem die Uhrzeit der Uhr mit einer verlässlichen Referenz verglichen wird, oder genauer mithilfe einer Zeitwaage, die den Klang der Hemmung in verschiedenen Positionen analysiert.
Der Tagesgang ein und desselben Uhrwerks variiert nämlich je nach Position, Amplitude, Spannungszustand, Temperatur und Magnetismus, was erklärt, warum die chronometrischen Kontrollen unter genormten Bedingungen durchgeführt werden. Um die Zertifizierung als Chronometer zu erhalten, muss der durchschnittliche Tagesgang innerhalb strenger Toleranzen bleiben. Die Regulierung hat genau das Ziel, den Tagesgang zu verringern und zu vereinheitlichen. Diese Größe drückt somit in einer aussagekräftigen Zahl die Qualität der Regulierungsarbeit und den Zustand eines Uhrwerks aus.
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