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Abbildung 1: Plan eines Aufzugs- und Zeigerstellmechanismus

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Animation zur Veranschaulichung des Übergangs zwischen dem Zeigerstellmechanismus und dem Aufzugsmechanismus

Abbildung 2: Wippe zwischen Aufzugsmechanismus und Zeigerstellmechanismus

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1. Allgemeine Beschreibung

Wie der Name schon sagt, ermöglicht der Aufzugsmechanismus und Zeigerstellmechanismus dem Benutzer der Uhr, durch mechanisches Umschalten von einer Funktion zur anderen den Aufzug und die Zeigerstellung vorzunehmen. Obwohl wir ihn als eine einzige Baugruppe des Uhrwerks betrachten und viele Bauteile für beide Funktionen (Aufzug und Zeigerstellung) gemeinsam sind, werden wir im Folgenden jede von ihnen einzeln für ein besseres Verständnis beschreiben.

2. Geschichte

Bis ins 19. Jahrhundert benötigte man zum Aufziehen und Stellen einer Uhr einen Schlüssel. Dieser Schlüssel ermöglichte es, die Federhauswelle (Aufzug) oder das Zentrumtrieb (Zeigerstellung) direkt anzutreiben, an deren Ende sich ein Vierkant befand, der auf den Schlüssel abgestimmt war. 1842 erfand Adrien Philippe den Kronenaufzug. Dieser Mechanismus ermöglicht es, den Aufzugsmechanismus direkt über eine Krone anzutreiben, die dauerhaft mit dem Uhrwerk verbunden und von außerhalb des Uhrgehäuses zugänglich ist.

Diese gleiche Krone ermöglicht auch die Zeigerstellung, erfordert jedoch ein zweites, außerhalb des Uhrgehäuses liegendes Bedienelement: einen Schieber. Dieser Schieber ermöglicht es, von einer Funktion zur anderen zu wechseln, wobei beide anschließend über die Krone betätigt werden können. Erst 1866 erfand Antoine Le Coultre das System des Aufzugs und der Zeigerstellung mit Wippe wie wir sie heute kennen.

Es genügt daher, die Krone herauszuziehen, um den Zeigerstellmechanismus zu betätigen, und sie wieder hineinzudrücken, um den Aufzugsmechanismus zu betätigen. Seitdem wurde das System verbessert und kann heute die Betätigung zahlreicher weiterer Funktionen ermöglichen, wobei die gebräuchlichsten das Datum / Kalender (Datum) und/oder der Wochentag sind, die man durch eine Zwischenstellung der Krone korrigieren kann.

3. Funktionsweise

Durch Herausziehen der Krone tritt die Aufzugwelle um etwa 1 mm heraus. Während dieser Bewegung nimmt die Aufzugwelle den Winkelhebel in einer begrenzten Drehbewegung mit.Durch die Drehbewegung drückt der Winkelhebel die Wippe zur Mitte des Uhrwerks. Das Ende der Wippe nimmt bei seiner Bewegung den Kupplungstrieb mit, der auf seinem Vierkant zur Mitte des Uhrwerks gleitet. Während dieser Phase wird die Bewegung jedes beweglichen Teils durch den Winkelhebel begrenzt. Beim Annähern an die Mitte greift die Kegelverzahnung des Kupplungstriebs in das erste Zwischenrad ein. Es reicht nun, die Krone zu drehen, um die Uhr zeitlich einzustellen.

Wenn man die Krone hineindrückt, wird die umgekehrte Bewegung ausgelöst. Die Aufzugwelle betätigt den Winkelhebel, der sich in die andere Richtung dreht. Gegen die schräge Fläche des Winkelhebels gedrückt, schwenkt die Wippe unter der Wirkung ihrer Feder nach außen des Uhrwerks. Die Wippe lässt den Kupplungstrieb nach außen des Uhrwerks gleiten, bis dieser vom ersten Zwischenrad ausrastet und seine „Breguet“-Verzahnung mit dem Aufzugtrieb in Eingriff kommt. Dreht man nun die Krone, treibt diese die Aufzugwelle an, welche wiederum den Kupplungstrieb antreibt. Dreht sich dieser in eine Richtung, treibt er den Aufzugtrieb an, dann das Kronrad, und schließlich das Sperrrad.

Dreht man die Aufzugskrone in die andere Richtung (und somit die Aufzugwelle und den Kupplungstrieb), rastet der Kupplungstrieb unter der gemeinsamen Wirkung der „Breguet“-Verzahnung und der Sperrklinkenfeder.

Animation zur Darstellung der Kinematik des Aufzugsmechanismus

DER AUFZUGSMECHANISMUS

Seine Aufgabe ist es, die kinetische Energie der Drehungen der Krone bis zum Antriebsorgan zu übertragen, das sie speichert und schrittweise an das Uhrwerk weitergibt.

Diese Animation zeigt die Kinematik des Zeigerstellmechanismus

LE MÉCANISME DE MISE À L’HEURE

Lorsque la tige de remontoir est tirée (en position de mise à l’heure), il permet par les rotations de la couronne d’entraîner les aiguilles via le rouage de minuterie et de régler ainsi l’heure affichée.

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