DIE „AIGUILLAGE“

Die „Aiguillage“ umfasst die Gesamtheit der Triebe und Räderwerke, die die Zeiger einer Uhr tragen und antreiben, sowie meist auch die Zeiger selbst. Sie sorgt für die Untersetzung des Uhrwerk damit jeder Zeiger sich mit der gewünschten Geschwindigkeit dreht: der Minutenzeiger vollendet eine Drehbank pro Stunde, der Stundenzeiger eine Drehbank alle zwölf Stunden, dank dem Zeigerwerk bestehend aus dem Minutenrohr, dem Stundenrad und dem Minutentrieb. Die Zeigerstellung wirkt auf diese Gesamtheit über den Zeigerstellmechanismus. Das Anbringen der Zeiger, ein heikler Vorgang des Zusammenbaus, erfordert eine präzise Einstellung: ein zu enger „Aiguillage“ bremst den Gang, während übermäßiger Satz die Lesbarkeit beeinträchtigt und Verhakungen verursachen kann. Die Qualität des „Aiguillage“ trägt somit sowohl zur Zuverlässigkeit als auch zum Ablesekomfort der Garde-zeit bei.

Nützliche Links:

Das Zeigerwerk

Die Zeiger

Das Zifferblatt

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