EIN VISUELLES EINTAUCHEN IN DAS ZÄHL- UND ÜBERTRAGUNGSORGAN, UM DIE MECHANIK DER ZEIT ZU VERSTEHEN
Horopedia erweitert seine Online-Enzyklopädie um ein neues, vollständig in 3D-Animation realisiertes Video, das dem Zähl- und Übertragungsorgan (Räderwerk) gewidmet ist. Ein bisher unveröffentlichter pädagogischer Inhalt, der auf klare und intuitive Weise die Rolle dieses grundlegenden Elements des mechanischen Uhrwerks verständlich macht.
Im Rahmen seiner Mission, uhrmacherisches Fachwissen zu vermitteln und mechanische Prinzipien allgemeinverständlich darzustellen, setzt Horopedia die Weiterentwicklung seiner audiovisuellen Enzyklopädie mit der Veröffentlichung eines neuen 3D-Animationsvideos fort, das dem Zähl- und Übertragungsorgangewidmet ist.
Auch Räderwerk genannt, spielt dieses Organ eine zentrale Rolle im Funktionieren einer mechanischen Uhr. Es bildet das wesentliche Verbindung zwischen der Energiequelle und ihrer Anzeige, indem es sowohl die Übertragung als auch das Zählen der Zeit gewährleistet.
Dank eines vollständig in 3D umgesetzten Ansatzes ermöglicht dieses Video eine klare und intuitive Visualisierung von Phänomenen, die mit dem blossen Auge oft schwer zu erfassen sind. Es beleuchtet die Rolle des Räderwerks bei der Weiterleitung der vom Antriebsorgan (Federhaus) gelieferten Energie zum Regulierorgan (Unruh-Spirale) über die Hemmung.
Doch über diese Übertragungsfunktion hinaus gewährleistet das Räderwerk auch das Zählen der Zeit. Je nach Frequenz des Regulierorgans und der präzisen Berechnung der Übersetzungsverhältnisse dreht sich jedes Rad (Räderwerk) mit einer festgelegten Geschwindigkeit. Diese Präzision ermöglicht es, die verschiedenen Anzeigen des Zifferblatts, wie Stunden, Minuten oder Sekunden, korrekt zu verteilen und darzustellen.
Indem dieses neue Video diese komplexen mechanischen Wechselwirkungen sichtbar macht, veranschaulicht es konkret, wie Energie zum Maß der Zeit wird.
Mit diesem neuen Inhalt bekräftigt Horopedia seinen Willen, innovative, für alle zugängliche pädagogische Ressourcen anzubieten, die einem besseren Verständnis der Uhrmacherkunst dienen.
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ÜBER HOROPEDIA
Die Stiftung Horopedia wurde im Februar 2023 gegründet und erhielt den Status der Gemeinnützigkeit. Der Stiftungsrat besteht aus Philippe Dufour (Präsident), Dr. Helmut Crott, von André Colard und von Marc André Deschoux.
Die Stiftung betreibt Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie zur Uhrmacherkunst. Die Plattform wurde 2022 lanciert und erhielt rasch einstimmige Unterstützung innerhalb der Community.
Bis heute sind mehr als 100 mehrsprachige Dokumentarfilme über Museen, Uhrmacherschulen, Werkzeuge und Uhrenkomponenten sowie die mechanischen Prinzipien hinter ihrer Funktionsweise auf Horopedia.org zu finden. Um ihren Bildungsauftrag zu stärken, integriert die Plattform zudem visuelle Lehrmaterialien, um ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen zu erleichtern. Die Website bietet fast 1000 Seiten mit detaillierten Definitionen von Uhrmacherbegriffen und historischen Anekdoten über bedeutende Erfindungen der Uhrmacherei.
Horopedia.org deckt akribisch alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie auf Französisch, Englisch und Deutsch ab. Es bietet detaillierte Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Bilder von Uhrwerken sowie ausführliche Video-Erklärungen zur Herstellung der Komponenten, ihrer Geschichte und ihrer Funktionen in einer Uhr. Ein eigener Bereich der Website verzeichnet Uhrmacherinstitutionen, einschließlich Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.
Kürzlich hat die Stiftung ihr ehrgeiziges Projekt vorgestellt: das Haus der Künste & der Uhrmacherkultur (MACH). Mehr als ein Museum wird die MACH ein lebendiger Ort der Ausstellung, der Weitergabe und des Austauschs rund um die Uhrmacherkunst sein. Im Herzen des Bankenviertels gelegen, wird dieses Haus mit 1’250 m² wird sich über vier Stockwerke erstrecken und didaktische, thematische und chronologische Ausstellungen bieten, ergänzt durch einen Bereich für Sonderausstellungen. Die Besucher können außerdem einen Shop, ein Auditorium und verschiedene interaktive Bereiche nutzen, die dazu gedacht sind, die Neugier zu wecken und die Entdeckung zu fördern. Offen und lebendig gestaltet, hat die MACH die Berufung, der Knotenpunkt der Uhrmacherkunst in Genf zu werden.
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