FÜNF TAGE DER BEGEGNUNGEN UND DES AUSTAUSCHS RUND UM DIE UHRMACHEREI UND IHRE WEITERGABE
Vom 2. bis 6. September 2026 nahm die Fondation Horopedia an den Geneva Watch Days teil. Eine neue Ausgabe im Zeichen von Begegnung und Austausch, die es den Besuchern ermöglichte, die Enzyklopädie Horopedia.org interaktiv zu entdecken und mehr über die von der Stiftung entwickelten Projekte zu erfahren, insbesondere über das künftige Haus der Künste und der Uhrmacherkultur (MACH).
Fünf Tage lang trafen sich Liebhaber, Fachleute, Sammler und Akteure der Uhrenbranche erneut in Genf anlässlich der Geneva Watch Days. Die Fondation Horopedia war während der gesamten Veranstaltung präsent und nutzte diese Ausgabe, um auf das Publikum zuzugehen und ihre Mission zur Bewahrung, Weitergabe und Aufwertung der Uhrmacherkultur und des Uhrmacherhandwerks zu teilen.
Dieses Jahr, war die Enzyklopädie Horopedia.org das Herzstück des Standes der Stiftung. Dank einer interaktiven Vorrichtung konnten die Besucher frei innerhalb der Plattform navigieren, ihre zahlreichen pädagogischen Inhalte rund um die Welt der Uhrmacherei erkunden und ihre jüngsten Entwicklungen entdecken. Darunter die Einführung eines neuen mehrsprachigen Übersetzungstools, das es nun ermöglicht, die Enzyklopädie in sechs Sprachen einzusehen: Französisch, Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Diese Weiterentwicklung stärkt die Zugänglichkeit der Inhalte von Horopedia für ein internationales Publikum sowie ihr Potenzial als pädagogische Ressource, insbesondere im Bereich der beruflichen Ausbildung in der Schweizer Uhrmacherei.
Die Geneva Watch Days boten auch die Gelegenheit, die neuesten Fortschritte des Maison des Arts & de la Culture Horlogère (MACH) vorzustellen. Getragen von der Fondation Horopedia, ist dieser künftige Genfer Museumsraum hat sich zum Ziel gesetzt, der breiten Öffentlichkeit – insbesondere den jüngeren Generationen – einen pädagogischen und didaktischen Zugang zur Uhrmacherkunst zu bieten. Durch verschiedene Bereiche und Vorrichtungen ermöglicht die MACH es, die Vielfalt der Berufe und des Know-hows zu entdecken, die sich hinter der Herstellung einer Uhr verbergen, und bietet gleichzeitig Schlüssel, um die Mechanismen und die Komplexität der Zeitmessung besser zu verstehen.
Die Fondation Horopedia dankt herzlich allen, die ihre verschiedenen Projekte unterstützen und begleiten. Wir freuen uns, Sie im nächsten Jahr zu einer neuen Ausgabe der Geneva Watch Days begrüßen zu dürfen!
►► Um unsere pädagogischen Maßnahmen zu unterstützen und zur Aufwertung eines außergewöhnlichen Know-hows beizutragen, werden Sie Mäzen! Weitere Informationen hier.
ÜBER HOROPEDIA
Die Fondation Horopedia wurde im Februar 2023 gegründet und hat den Status der Gemeinnützigkeit erhalten. Der Stiftungsrat setzt sich zusammen aus Philippe Dufour (Präsident), von Dr. Helmut Crott, von André Colard und von Marc André Deschoux.
Die Stiftung verwaltet Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie über die Uhrmacherkunst. Die Plattform wurde 2022 gestartet und erhielt schnell einstimmige Unterstützung innerhalb der Gemeinschaft.
Bis heute mehr als 100 mehrsprachige Dokumentarfilme über die Museen, die Uhrmacherschulen, die Werkzeuge und Uhrenkomponenten sowie die mechanischen Prinzipien hinter ihrer Funktionsweise finden sich auf Horopedia.org. Um seine Bildungsmission zu stärken, integriert die Plattform zudem visuelle Lehrmittel, um ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen zu erleichtern. Die Website bietet fast 1000 Seiten mit detaillierten Definitionen von Uhrmacherbegriffen und historischen Anekdoten zu bedeutenden Erfindungen der Uhrmacherei.
Horopedia.org behandelt akribisch alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie auf Französisch, Englisch und Deutsch. Die Website bietet detaillierte Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Bilder von Uhrwerken sowie ausführliche Videoerklärungen zur Herstellung von Komponenten, ihrer Geschichte und ihren Funktionen in einer Uhr. Ein eigener Bereich der Website listet die Uhrmacherinstitutionen auf, einschließlich der Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.
In jüngerer Zeit hat die Stiftung ihr ambitioniertes Projekt: das Haus der Künste & der Uhrmacherkultur (MACH). Mehr als ein Museum, wird das MACH ein lebendiger Ort der Ausstellung, der Weitergabe und des Austauschs rund um die Uhrmacherkunst sein. Im Herzen des Bankenviertels gelegen, wird sich dieses Haus mit 1’250 m² über vier Etagen erstrecken und didaktische, thematische und chronologische Ausstellungen anbieten, ergänzt durch einen Bereich für Sonderausstellungen. Die Besucher können außerdem einen Shop, ein Auditorium sowie verschiedene interaktive Bereiche nutzen, die dazu gedacht sind, die Neugier zu wecken und die Entdeckung zu fördern. Offen und lebendig, hat das MACH die Berufung, der Knotenpunkt der Uhrmacherei in Genf zu werden.
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