EINE ERFOLGREICHE TEILNAHME FÜR DIE STIFTUNG HOROPEDIA
Vom 16. bis 19. Juni 2026 nahm die Stiftung Horopedia zum vierten Mal in Folge an der Messe EPHJ in Palexpo Genf teil. Trotz eines besonderen Kontexts aufgrund der gleichzeitigen Abhaltung des G7-Gipfels in der Region erwies sich diese Präsenz als besonders positiv, sowohl für die Entwicklung der Enzyklopädie horopedia.org als auch für das Projekt des Hauses der Uhrmacherkunst und -kultur (MACH).
Während vier Tagen hatte die Stiftung Horopedia das Vergnügen, zahlreiche Besucher an ihrem Stand zu empfangen, um ihre beiden Haupttätigkeiten vorzustellen: die Online-Enzyklopädie horopedia.org und das Projekt des Hauses der Uhrmacherkunst und -kultur (MACH).
Trotz einer durch die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel in der Region etwas beeinträchtigten Besucherzahl erwies sich diese Ausgabe der EPHJ als besonders ertragreich. Der Austausch mit Fachleuten der Branche, Lieferanten, Subunternehmern und Handwerkern ermöglichte es, zahlreiche Möglichkeiten für Kooperationen bei künftigen Inhalten der Enzyklopädie zu identifizieren. So sind mehrere Ansätze für Dreharbeiten und neue Themen entstanden, um die Dokumentation und Weitergabe des uhrmacherischen Know-hows fortzusetzen.
Die EPHJ war auch eine Gelegenheit, das MACH-Projekt ins Licht zu rücken, dank der Präsenz des in Zusammenarbeit mit Immensive entwickelten Prototyps einer interaktiven Vitrine am Stand. Bereits im LAB von Watches & Wonders Genève 2026 vorgestellt, hat dieses immersive Gerät bei den Besuchern großes Interesse geweckt, die von dieser neuen Art, die Uhrmacherei zu entdecken und zu verstehen, begeistert waren. Die die während der gesamten Messe gesammelten Rückmeldungen waren äußerst positiv. Viele Besucher haben ihre Begeisterung für das Projekt zum Ausdruck gebracht und bereits einen Termin vereinbart, um die MACH bei ihrer künftigen Eröffnung zu entdecken.
Diese Teilnahme bestätigt erneut die Relevanz der von der Stiftung Horopedia getragenen Mission: die Uhrmacherkultur zu bewahren, zu dokumentieren und weiterzugeben und dabei neue Erlebnisse zu entwickeln, um sie einem möglichst breiten Publikum näherzubringen.
►► Um unsere pädagogischen Maßnahmen zu unterstützen und zur Förderung eines außergewöhnlichen Know-hows beizutragen, werden Sie Mäzen! Weitere Informationen unter: https://horopedia.org/fr/cercle/
ÜBER HOROPEDIA
Die Stiftung Horopedia wurde im Februar 2023 gegründet und erhielt den Status der Gemeinnützigkeit. Der Stiftungsrat setzt sich zusammen aus Philippe Dufour (Präsident), von Dr. Helmut Crott, von André Colard und von Marc André Deschoux.
Die Stiftung betreibt Horopedia.org, die erste Online-Videoenzyklopädie zur Uhrmacherkunst. Die Plattform wurde 2022 gestartet und erhielt schnell einhellige Unterstützung innerhalb der Community.
Bis heute finden sich mehr als 100 mehrsprachige Dokumentarfilme über Museen, Uhrmacherschulen, Uhrmacherwerkzeuge und -bauteile sowie die mechanischen Prinzipien hinter ihrer Funktionsweise auf Horopedia.org. Um ihren Bildungsauftrag zu stärken, integriert die Plattform zudem visuelle Lehrmaterialien, um ein besseres Verständnis der bereitgestellten Informationen zu erleichtern. Die Website bietet fast 1000 Seiten mit detaillierten Definitionen Uhrmacherbegriffe und historische Anekdoten zu bedeutenden Erfindungen der Uhrmacherei.
Horopedia.org deckt akribisch alle Aspekte der faszinierenden Uhrenindustrie auf Französisch, Englisch und Deutsch ab. Sie bietet detaillierte Definitionen von Werkzeugen und Komplikationen, 3D-Bilder von Uhrwerken sowie ausführliche Video-Erklärungen zur Herstellung von Komponenten, ihrer Geschichte und ihren Funktionen in einer Uhr. Ein eigener Bereich der Website listet Uhrmacherinstitutionen auf, einschließlich Schulen und Museen in der Schweiz und weltweit.
Kürzlich hat die Stiftung ihr ambitioniertes Projekt vorgestellt: das Haus der Künste & der Uhrmacherkultur (MACH). Mehr als nur ein Museum wird die MACH ein lebendiger Ort für Ausstellungen, Wissensvermittlung und Austausch rund um die Uhrmacherkunst sein. Im Herzen des Bankenviertels gelegen, wird dieses Haus der 1’250 m² wird sich über vier Stockwerke erstrecken und didaktische, thematische sowie chronologische Ausstellungen bieten, ergänzt durch einen Bereich für Sonderausstellungen. Die Besucher können zudem einen Shop, ein Auditorium und verschiedene interaktive Bereiche nutzen, die dazu gedacht sind, die Neugier zu wecken und die Entdeckung zu fördern. Offen und lebendig konzipiert, soll die MACH der Knotenpunkt der Uhrmacherkunst in Genf werden.
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