Schrauben- (in Zus.)
Als Schrauben- (in Zus.) wird bezeichnet, was die Form einer Helix beschreibt oder annimmt, eine geometrische Kurve, die aus der Kombination, mit konstanter Steigung, einer Rotation um eine Achse und einer Translation entlang derselben Achse entsteht. Der Gewindegang einer Schraube liefert dafür das vertrauteste Beispiel: das Gewinde windet sich helixförmig um den zylindrischen Körper des Schafts, wobei seine Steigung den axialen Vorschub pro vollständiger Drehbank bestimmt. Diese Geometrie findet sich auch bei bestimmten Federn: eine Schrauben- (in Zus.) Feder, wie eine Druck- oder Zugfeder, wickelt sich in Windungen um eine Achse, im Gegensatz zur Spirale ebenen Spirale des Reglerorgans, deren Windungen koplanar und konzentrisch sind. Die sogenannte zylindrische Spirale folgt derselben Geometrie: ihre Endwindungen, die aus der Ebene aufgerichtet sind, atmen bei Amplitudenschwankungen konzentrisch, was zu einer spürbaren Verbesserung des Isochronismus. Insbesondere von John Arnold Ende des 18. Jahrhunderts verbessert, stattete er zahlreiche Marinechronometer aus, bevor er in der gängigen Uhrmacherei durch die flache Spirale mit angesetzter Endkurve verdrängt wurde. Das Verständnis der Schrauben- (in Zus.) Form bleibt nützlich, um die Funktionsweise von Schrauben, Gewindestangen und verschiedenen elastischen Bauteilen des Uhrwerks zu erfassen.
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